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Daniel Cole: Ragdoll

Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt „Wolf“, bekommt bei einer Gerichtsverhandlung um einen verdächtigen Serienmörder einen extremen Wutanfall und verletzt den Angeklagten schwer. Seine Frau trennt sich von ihm, sein Leben liegt in Scherben vor ihm. Das einzige was ihm bleibt ist sein Job, er ist zwar gerade aus der Psychiatrischen, stationären Behandlung entlassen worden, aber das hindert ihn nicht.  
Sein nächster Fall wird sein persönlichster: Eine Leiche wird gefunden, bzw. sechs Körperteile von verschiedenen Personen, die aneinander genäht sind (Ragdoll = Flickenpuppe). Die Jagd beginnt, denn schnell begreifen die Beamten, dass sie es sind, die gejagt werden. Der Killer präsentiert eine Todesliste, darauf vermerkt: die Namen der Opfer und das Datum ihres Todes. Wolf steht als Letzter auf der Liste, er ist ein Einzelgänger, der alles daran setzt den Killer zu finden und die Opfer vor dem Täter zu finden und zu beschützen. Schnell wird klar, dass der Killer es sehr ernst meint und seinen Plan durchzieht egal wie gut die Personen geschützt sind.
Der Start, der geplanten Thriller-Reihe ist sehr spannend und lässt den Leser nicht los. Es gibt ein fraglich gutes, aber offenes Ende. Der zweite Teil der Reihe von Daniel Cole heißt „Hangman“ und verspricht genauso spannend zu werden wie „Ragdoll“


Ellen Sandberg: Die Vergessenen

Kathrin Mändler arbeitet 1944 als Krankenschwester. Hierbei lernt sie den charismatischen Arzt Karl Landmann kennen. Sie fühlt sich stark von ihm angezogen. Bald merkt sie, dass dieser eine Gefahr für viele Menschen darstellt – auch für sie… 69 Jahre später wird Manolis Lefteris, ein Mann für besondere Aufträge, ein Verbrechen aufdecken, dass viele Jahre verborgen blieb. Als er geheimnisvolle Akten aufspüren soll, die sich im Besitz einer alten Dame befinden, hält er das für reine Routine. Er ahnt nicht, welche Gefahr mit dem Fund dieser Dokumente verbunden ist.
Ellen Sandberg ist das Pseudonym einer erfolgreichen Münchner Autorin, deren Kriminalromane regelmäßig auf der Bestsellerliste stehen. Wie sie auf einer Lesung erzählte, schlägt sie mit dem Spannungs- und Familienroman „Die Vergessenen“ einen neuen schriftstellerischen Weg ein und widmet sich dabei einem Thema, das ihr ein persönliches Anliegen ist: den Verbrechen der jüngeren Vergangenheit und der Notwendigkeit, diese nicht zu vergessen. Sie nennt das Buch ihr „Herzensbuch“ und begonnen hat alles 2005 mit einer Zeitungsnotiz über einen seit 60 Jahren untergetauchten Nazi-Arzt.
Das Buch verbindet Spannung und ein wichtiges Thema – Euthanasie im 2. Weltkrieg. Die Autorin verknüpft historische Fakten mit einer aktuellen fiktiven Kriminalgeschichte und erzählt packend und feinfühlig von Recht und Gerechtigkeit. Super recherchiert, sehr berührend und spannend!


John Green: Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

Aza Holmes ist 16 Jahre alt, sie ist gefangen in ihrer eigenen fiesen Gedankenspirale, die sich nur um Ängste und Zwänge dreht. Ihre beste Freundin Daisy ist das komplette Gegenteil von Aza, sie ist mutig und abenteuerlustig. Gegensätze ziehen sich an, sodass es Daisy gelingt, Aza aus ihrem schwarzen Loch zu holen und sich mit ihr gemeinsam auf die Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu begeben, denn eine große Belohnung ist auf ihn ausgesetzt. Gut, dass Azas Kindheitsfreund Russel Picket Junior ist, der Sohn des Vermissten, die beiden teilen ein gemeinsames Schicksal. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht.

Das Buch von John Green ist eine absolute Leseempfehlung, es regt zum Nachdenken an und man kann sich sehr gut in die Gedanken von Aza hineinversetzen. Besonders gut finde ich die Beziehung zwischen Mutter und Tochter dargestellt, die nicht immer einfach ist, sowie die Beziehung zu ihrer besten Freundin Daisy.

John Green schreibt mit seinem neuen Buch „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ über die Zerbrechlichkeit der Liebe und die Kraft lebenslanger Freundschaft.